Abschlussreflektion

Liebe Leser,

wie schaut nun also mein Feedback zur Zusammenarbeit mit meiner learning-community aus und was hat mir der Blog für meinen eigenen Lernprozess gebracht? Aber fangen wir erst einmal von vorne an. Ich kann gerade einfach nur Wow sagen und bin selbst überrascht, dass ein Semester voller Bloggen so schnell vergangen ist. Jetzt werde ich fast ein bisschen wehleidig, denn wusste ich zu Beginn noch nicht, was eigentlich genau meine Aufgabe ist und wie ich mich ihr nähern sollte, so finde ich jetzt, dass ich mich eigentlich ganz gut geschlagen habe. Zuerst hatte ich ja eher ein größeres Problem damit, in dieses Internet zu Bloggen und das so öffentlich, aber mittlerweile machte mir das wirklich sehr viel Spaß.

 

WordPress

Ich habe mich zuvor noch nie mit WordPress beschäftigt und wirklich viel gelernt. Sei es, dass man sich miteinander verknüpfen kann oder aber Pingpacks setzen kann (bis vor einem halben Jahr kannte ich hierfür noch nicht einmal das Wort). Das alles hat mir so viel Freude bereitet, dass ich versucht habe dies auch in meine einzelnen Posts einfließen zu lassen, also z.B. indem ich eine Infografik gebaut oder eine animierte gif Grafik eingefügt habe.  Mir war es immer wichtig, dass die Inhalten nicht „zu trocken“ rüberkommen und ich hoffe, dass mir das gelungen ist.

 

Learning Community

Diese Art der Zusammenarbeit in einer Learning Community war mir vorher vollkommen fremd und hat daher zu Beginn einige Fragen aufgeworfen. Natürlich hat jeder in der Community ein eigenes Thema bearbeitet, nichtsdestotrotz, gab es immer wieder Überschneidungen, Anregungen, Denkanstöße oder Ergänzungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Ich denke da vor allem an das Thema Theorie und Definitionen zurück. Da es fast unmöglich ist, alleine alles abzudecken, nutzten wir hier zahlreich verschiedenste Vernetzungsmöglichkeiten. 

Ein großes Dankeschön geht daher an meine Community. Es hat echt Spaß gemacht, mit euch zusammenzuarbeiten!

Danke für zahlreiche Kommentare, Input und Diskussionsanregungen, die ich versucht habe, weitestgehend zu beantworten oder aber in meine weiteren Posts einzuarbeiten. Es ist immer schön, neue Denkanstöße zu bekommen. Dies ist einer der Punkte, die mir am Bloggen besonders gut gefallen haben, dass man Gedanken, Themen und Denkanstöße z.B. sehr gut über Verlinkungen miteinander vernetzen kann.

 

Erkenntnisse

Zu Beginn wollte ich in meinem Fazit eine abschließende Handlungsempfehlung geben, habe dann aber im Verlauf des Schreibens bemerkt, dass es für den Leser angenehmer ist, das Fazit gleich am Ende jedes Blogposts vorzufinden. Somit spart der Leser Zeit und die Erkenntnisse befinden sich dort wo sie hingehören – nämlich direkt hinter die Analyse. Aus diesem Grund, werde ich es mir jetzt sparen, hier noch einmal alle Handlungsempfehlungen aneinanderzureihen und bitte euch, dafür in die jeweiligen Posts zu schauen.

Vielleicht sei nur soviel gesagt: Insgesamt hat es DaWanda verstanden, seine Kunden über die verschiedenen Online-Instrumente  hinweg unter Berücksichtigung derer spezifischen Eigenschaften, anzusprechen. Auf dem ein oder anderen Kanal gibt es allerdings noch Potenzial, dass es in Zukunft auszubauen gilt (z.B. höhere Integration interaktiver Inhalte auf der Website). Schade ist auch, dass ich nicht noch mehr Kanäle (z.B. google+, Pinterest und Instagram) untersuchen konnte, allerdings hat das Franzi schon so passen formuliert: “ sonst müsste ich meinen Blog noch mindestens zwei Semester lang weiter führen!“ (Töpfer, 2014).:) Wie Franzi, hat es auch mir Freude bereitet, mir ganz alleine einen Themenschwerpunkt auszusuchen und mich hier frei entfalten zu können, das hatten wir so in der Uni noch nicht zu oft.:)

Ich danke euch, für eure rege Teilnahme und hoffe, es hat euch auch ein bisschen Spaß gemacht.

Seid alle umarmt.

 

Allerliebst,

Suse

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Youtube#lovesDaWanda

Hey ihr Lieben,

ich heiße euch recht herzlich willkommen zu meiner letzten Analyse – dem Youtube Kanal von DaWanda. Bei einem Online-Marktplatz wie DaWanda, darf Youtube im Portfolio natürlich nicht fehlen und so ist DaWanda seit 22.09.2008 mit einem eigenen Youtube Kanal vertreten.

 

Kriterien

Art des Kanals

Youtube selbst ist ein, seit 2005 aktives, Video-Portal, bei dem jeder der möchte, sein selbst produziertes Video online stellen kann. Der Nutzer kann nun Kanäle von Unternehmen, Youtube Stars oder Privatpersonen abonnieren und ihnen somit folgen. Ähnlich wie bei Facebook, kann man Videos „liken“, „teilen“ und kommentieren, was zu einem regen Austausch in der Community führt. Wer denkt, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, der sollte mal die Effekte eines Videos bestaunen. Integriert man die Videos in andere Social Media-Kanäle (wie z.B. der DaWanda Blog), eignet sich dies besonders gut zur Suchmaschinenoptimierung und erhöht die Ausnutzung viraler Effekte.  Laut eigenen Angaben hat Youtube monatlich mehr als eine Milliarde Nutzer und ein Blick in die ARD und ZDF Onlinestudie (2013, S.366) verrät, „die Zukunft des Bewegtbild liegt im Internet“. Diese Tendenz kann man auch deutlich aus der Grafik „Nutzung von Web-2.0-Anwendungen 2007-2013“ ablesen.

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Nutzung von Web-2.0 Anwendungen (Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2013)

 

Ziele

Die Zielstellung ist hier ähnlich formuliert, wie bei dem Blog. Die Videos und der Youtube Chanel liegt keinerlei Absatzvorgabe zugrunde. Sie existieren allein zum Grunde der Imagepflege bzw. um Klicks zu generieren und damit die Reichweite des Blogs zu erhöhen und die Platzierung in den Suchmaschinen zu optimieren. Ein Indiz hierfür findet sich in den Videos selbst, so ist den einzelnen Clips des DaWanda Channels nie Werbung vorgeschaltet, da dies nicht zur Marketing-Strategie gehört und die DaWanda-Nutzer möglicherweise verärgern würde. Die Zielgruppe der Frauen zwischen 18-50 Jahren ist sehr sensibel, wenn es um den Umgang mit Kooperationspartnern oder eingebaute Werbung geht. Außerdem stellt Youtube durch das Uploaden qualitativ hochwertiger Videos, eine perfekte Option dar, den Bekanntheitsgrad DaWandas einerseits – und gleichzeitig den Markenwert zu steigern.

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DaWanda Deutschland Youtube Channel (Quelle: DaWanda Facebook, Stand: 24.08.2014)

Nutzeransprache 

Die Ansprache der Nutzer ist identisch mit der, der anderen Kanäle. Die Nutzer werden auf eine freundliche, respektvolle und nette Art und Weise mit „Du“ oder „Ihr“ adressiert. Einziger Unterschied ist hier, das Lena – ihrerseits DaWanda Mitarbeiterin – als eine Art Moderatorin durch die Herstellervideos führt und auch für die Produktion aller Videos verantwortlich ist. Durch diese gleichbleibende Person, kann eine hohe Markenidentifikation geschaffen werden.

Aktualität

Im Monat erscheinen fünf Youtube-Videos. Vier DIY-Tutorials und ein Herstellervideo. Extra Events wie der DaWanda Designmartk in München oder wie zuletzt, 4 Millionen DaWanda-Mitglieder (siehe Video), bekommen natürlich extra Videos. Ich schätze die Aktualität daher als sehr hoch ein.

Mehrwert für den Nutzer

Die Videos bedienen ähnlich wie der Blog, verschiedene Kategorien. Diese sind:  „DaWanda DIY“, „DaWanda Nähanleitungen“, „DaWanda Strickanleitungen“, „DaWanda Häkelanleitungen“, „Hinter den Kulissen von DaWanda-Shops“, „DaWanda News & Events“, „DaWanda für Verkäufer“,“Beliebte Videos“.

Der Nutzer kann also direkt den auf ihn zugeschnittenen Inhalte suchen und rezipieren. Ich persönlich bin z.B. ein großer Fan der Herstellervideos, weil man sehen kann, wie die Verkäufer leben, zu ihrer Idee gekommen sind und so das verkaufte Produkt auch eine „Geschichte“ bekommt. Die Tutorials werden ebenfalls oft in Zusammenarbeit mit DaWanda-Shopbesitzern oder anderen Kreativen gedreht. Dies führt zu einer Win-Win Situation auf verschiedensten Seiten.  Die Nutzer erfahren mehr über den Verkäufer , DaWanda hat einen Experten (nähen, stricken, häkeln) für die Videos und die Shop-Besitzer können so ihren eigenen Shop und ihre Produkte promoten. Ich schätze den Mehrwert daher als sehr hoch ein.

Interaktion mit dem Nutzer

Die eigentliche Interaktion findet über die Kommentarfunktion statt. Ich habe mir hierfür mal ein aktuelles Video von August angeschaut, dass 2.822 Aufrufe hatte (zum Vergleich, der Channel hat ca. 30.000 Fans) und war erstaunt, dass ich nur 7 Kommentare aufgefunden habe. In einem anderen Video mit 8.855 Aufrufen, fand ich sogar nur einen Kommentar. Ich bewerte die Interaktion also also nicht sehr hoch.

Intermedialität

Verlinkungen erfolgen nur auf die Website und den entsprechenden Blogbeitrag, andere Verlinkungen gibt es meist nicht. An der rechten Seite des Kanals findet man Verlinkungen zu den Internationalen DaWanda-Plattformen. Damit steht der Youtube-Kanal ziemlich losgelöst im luftleeren Raum.

Nachtrag (28.8.2014)

Ich habe nun doch die Verlinkungen zu den anderen Kanälen „entdeckt“. Der Youtube Channel bietet mehrere Reiter wie: Start, Video, Playlist usw. Unter dem letzten Reiter, „Kanalinfo“ findet man die Verlinkungen auf die anderen DaWanda-Channels. Ich finde das mehr als unglücklich gelöst, weil selbst ich nur zufällig darüber „gestolpert bin“.

 

Stringenz

Was sofort ins Auge sticht ist, dass der Header, genau der gleiche ist wie beim Blog und auf der Facebook-Fanpage. Dies sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Tonalität, Erscheinung und Lena als „wiederkehrende Figur“ tragen hierzu bei.

Erfolg

Die Anzahl der Channel-Subscriber hat in den vergangenen Monaten kontinuierlich zugenommen, bleibt aber insgesamt mit 29.568 Subscribern und 8.756.593 total views hinter den Erwartungen zurück. Was mich wirklich überrascht hat, war der Vergleich zu dem größten Konkurrenz etsydieser hat ebenfalls „nur“ 37.397 Abonnenten und 6.583.549 Aufrufe und das, obwohl seine Mitglieder Zahl die von DaWanda um ein vielfaches übersteigt.

 

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DaWanda Deutschland subsribers. Abgerufen am 24.8.2014 von: http://www.socialbakers.com/youtube-statistics/channel/dawandadotcom

Info

Lesenswertes I: Ein ähnliche Analyse, allerdings mit dem Youtube Kanal von Philips hat mein Community Mitglied Anne durchgeführt. Wer also wissen möchte, ob Philips als Riesen Konzern die Realisierung des eigenen Social Media-Kanals etwas professioneller umsetzt, sollte hier mal reinlesen.:)

Lesenswertes II: Wer sich noch mehr für das Thema Youtube sowie der Fankommunikation auf dieser Videoplattform interessiert, dem möchte ich an dieser Stelle gern den Blog von Sabrina mit dem Titel „Traumberuf Youtuber- durch digitale Fankommunikation zum Erfolg. Am Beispiel der Youtuberin “Funnypilgrim” und Roberts Blog „Fankommunikation – Up, Down, To The Side, Welcome To The Lionpride!“ empfehlen.

Lesenswertes III: Dieser Zeit Artikel mit dem treffenden Titel „Was guckst du?“ setzt sich mit dem Phänomen Youtube auseinander und zeigt auf, welchen Einfluss diese Plattform langfristig auf die Mediennutzung haben wird.

Fazit

Zwar werden die Videos regelmäßig in den Blog eingebunden und erfreuen sich auch dort größter Beliebtheit, allerdings bekommt man trotz dessen das Gefühl, dass die Youtube-Plattform etwas „stiftmütterlich“ behandelt wird. Dafür, dass DaWanda 300.000 Facebook Fans hat und um die 4 Mio Nutzer, sind ca. 30.000 Youtube-Follower nicht gerade viel. Der Youtube-Channel ist z.B. nicht auf dem stärksten Kommunikations-Instrument – der Facebook Fanpage – eingebunden oder verlinkt gewesen. Auch werden die Videos nicht direkt über die Facebook-Seite angeteasert.

 

Video: Vorstellung DaWanda Deutschland, (Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCKuNjjHvxv5mEjIAu1VINsQ)

 

Mensch, ich kanns gar nicht glauben, das meine Analyse jetzt schon vorüber ist. Dann bleibt gespannt auf meinen letzten Blog, die Abschlussrefklektion, indem ich abschließend, den ganzen Lernprozess etwas reflektieren werde.

Stay tuned,

Suse

 

Quellen

ARD/ZDF-Onlinestudie (2013): Abgerufen am 05.06.2014 von: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Onlinestudie/PDF/Eimeren_Frees.pdf

Socialbakers.com (2014): Abgerufen am 24.8.2014 von: http://www.socialbakers.com/youtube-statistics/channel/dawandadotcom

YouTube Statistics. (2014): Abgerufen am 24.08.2014 von: http://www.youtube.com/yt/press/statistics.html

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Newsletter#lovesDaWanda

So liebe Leser,

in meinem letzten Blogbeitrag habe ich die Facebook Fanpage von DaWanda Deutschland untersucht. Leider neigt sich mein Blog nun langsam dem Ende zu und so kommt es, dass ich mich jetzt dem vorletzten zu untersuchenden Online Marketing Instrument widme – dem Newsletter von DaWanda. Dieses PR-Instrument gehört noch zu den „älteren“ Instrumenten und funktioniert nach den Gesetzen der Massenkommunikation, d.h. nicht der Nutzer fragt die Infos individuell nach seinen Wünschen nach (wie z.B. auf Facebook oder dem Blog), sondern das Unternehmen bestimmt, wann und welche Informationen oder Botschaften es zu welchem Zeitpunkt an den Kunden übermittelt. 

Vorteile des Newsletters sind, dass der Kostenaufwand relativ gering ausfällt, man bereits bestehende Stammkunden erreicht und mit den neusten Informationen versorgt.

Kriterien

Art des Kanals

Im Fall von DaWanda gibt es zahlreiche verschiedene Newsletter (kurz: NL) Formen, jeweils angepasst an die jeweilige Anspruchsgruppe, diese sind: der General NL, der Hochzeits-NL, Do-it-yourself-NL, Sale NL, Baby&Kind NL. Der Kunde kann auch nur einen der angesprochenen Newsletter abonnieren, je nach Bedarf und Interesse. Nachdem der Nutzer sich für den Newsletter angemeldet hat, erhält er darüber hinaus vier Begrüßungs-Mails, in denen sich DaWanda erst einmal vorstellt. Hat der Nutzer diese erhalten, folgen noch drei weitere Mailings mit Bestselling-Kategorien, Shops und Themen, sodass der Kunde eine gute Einführung in die DaWanda-Welt bekommt.

Weitere Mails bekommt der Kunde zu seinem Geburtstag oder die sogenannten System- bzw. Aktivierungsmails (z.B. wenn ein Kunde nach 60 Tagen noch nichts gekauft hat). Je nach Mitglied sieht die Strategie hier anders aus. Bestehende Kunden sollen an das Sortiment erinnert werden, während Nichtkäufer ein erstes Shoppingerlebnis haben sollen. Weitere Mail-Typen enthalten von den Shop angelegte Rabatt-Codes für den Kunden, um die Kundenloyalität zum Shop zu unterstützen.

Die Inhalte sind entweder an aktuelle Anlässe (Hochzeit, Weihnachten etc. ) angepasst, orientieren sich an der Konkurrenz (etsy), an aktuellen Trends, richten sich nach viel nachgefragten Produkten auf der Website aus (wenn z.B. Blumenmuster gut laufen, dann gibt es einen Blumen-NL) oder beruhen auf Erfahrungen des Vorjahres (was lief gut?). Dennoch merkt man gleich, das  die Macher des Newsletters versuchen, diesen so vielseitig wie möglich zu gestalten, sodass keine Langeweile aufkommt (immer die gleichen Themen, immer die gleichen beworbenen Shops).

Der Newsletter ist dabei auch immer ein Mix aus redaktioneller Auswahl und verkauften Werbeflächen (wobei diese thematisch zum aktuellen NL passen müssen). Neben den eigentlichen Produkten, werden auch DIY-tutorials, Rabatt-Aktionen oder Aktionen wie das Städte-Special, Frühlings-Special, „Zeig-uns-dein-Zuhause“ oder ähnliches beworben.

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DaWanda Newsletter „Balkonien“ (Quelle: DaWanda Newletter, Stand: 19.08.2014)

 

Nutzeransprache 

Die Tonalität im Newsletter ist wieder warmherzig und freundlich im „Du“  oder „Ihr“ Ton. Was auffällt ist, dass der Newsletter kaum Textbausteine besitzt, sondern fast ausschließlich auf die visuelle Produktpräsentation setzt. Dies geschieht vermutlich, um den Kunden nicht mit Informationen zu „überfordern“ und um den Fokus auf die Produkte zu legen.

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Beispiel für die Verwendung von Textbausteinen (Quelle: August General-Newsletter )

Beispiel für die Produktpräsentation im Newsletter

Beispiel für die Produktpräsentation im Newsletter (Quelle: August General-Newsletter )

Aktualität

Der General-Newsletter erscheint drei Mal die Woche, immer Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Die anderen angesprochenen Newsletter erscheinen je nach Aktionen (z.B. DIY-Monat September) oder zu verschiedenen Anlässen (z.B. Valentinstag, Weihnachten, Ostern usw. ) einige Wochen, bevor das Event stattfindet, sodass der Kunde noch genug Zeit hat, Dinge für das entsprechende Event einzukaufen. Ich möchte mich hier auf den General-Newsletter beziehen, da die Analyse sonst zu umfangreich wird).

Interaktion mit dem Nutzer

Wie bereits angesprochen, funktioniert der Newsletter nach den Gesetzen der Massenkommunikation, d.h. der Kunde bekommt die Produkt-Informationen vor die Nase gesetzt. Direktes Ziel ist dabei,  der Absatz der Produkte. Die Beziehungspflege oder der Imageaufbau spielt dabei erstmal eine untergeordnete Rolle, sollte aber nicht ganz fehlen. Die Kommunikation erfolgt beim Newsletter asymmetrisch, sodass es keine direkte Interaktion mit dem Kunden gibt.

Intermedialität

Im unteren Teil des Newsletters findet der Kunde crossmediale Verweise auf andere Online- bzw. Social Media-Kanäle. Hier kann der Kunde dann auch besser mit DaWanda in Interaktion treten, z.B. Facebook, Twitter, Pinterest, youtube oder google+ . Eine Instagram Verlinkung fehlt leider, wobei ich diese im Hinblick auf die Feedback Möglichkeiten als sinnvoller erachte, als die Youtube Verlinkung.

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Footer Bereich eines Newsletters mit Crossmedialen Verweisen (Quelle: August General-Newsletter )

Stringenz

Rein visuell gliedert sich der Newsletter perfekt in die anderen Kanäle ein. Die Ansprache orientiert sich an der Corporate Identity und dem Corporate Design. Wie schon auf der Website, soll der Newsletter nicht zu sehr mit den Produkten erschlagen und kommt sehr aufgeräumt und nicht „zu bunt“ und verspielt daher. Werte wie Warmherzigkeit oder Kreativität werden dennoch vermittelt, indem passende Adjektive verwendet werden wie („warm“, „gemütlich“ usw. ).

Erfolg

Leider habe ich hier kein Analysetool für Newsletter gefunden. Auf Nachfrage bei DaWanda selbst, habe ich nur in Erfahrung bringen können, dass die Öffnungsrate der Newsletter mit insgesamt 25% weit über dem Durchschnitt anderer Firmen liegt, allerdings fehlt mir die genaue Abonnentenzahl. 

 

Fazit

Ich finde den Newsletter sehr gelungen und optisch ansprechend. Was die Interaktion betrifft, so muss man sagen, dass dies nicht das primäre Ziel des Newsletters ist und es somit in Ordnung ist, dass diese hier etwas geringer ausfällt. Animierte Spiele oder Grafiken wären allerdings schon sinnvoll und könnten gezielt eingesetzt werden (ich weiß allerdings das z.B. animierte gif Grafiken in der Vergangenheit schon eingesetzt wurden). Für interessierte Kunden, schafft der Newsletter einen super Mehrwert und hilft mit der präsentierten Vorauswahl ansprechender Produkte, sich im breiten Angebots DaWandas zurechtzufinden. Was mir negativ aufgefallen ist, dass wenn man bei der Neuanmeldung vergisst die Häkchen so zu setzen, dass man nicht alle Newsletter bekommt (und das vergisst i.d.R. jeder), dann bekommt man ca. 10 Newsletter die Woche und das grenzt schon fast an Spam. Hier muss man vorsichtig sein, dass dies den Kunden nicht belästigt und negativ Assoziationen mit der Marke hervorruft. 

In meinem letzten Beitrag, werfe ich jetzt noch einen Blick auf den Youtube-Kanal von DaWanda Deutschland. Seid gespannt und wir halten es wie immer – Gedanken, Anregungen und Comments sind mehr als willkommen.

Ich sage Ahoi,

Suse

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Facebook#lovesDaWanda

Hello again,

ui, jetzt wird’s spannend, ich darf meinen ersten Social Media Kanal „auseinandernehmen“ – die DaWanda Deutschland-Facebookpage. Beginnen möchte ich allerdings zuerst mit der Geschichte dieses wundersamen Sozialen Netzwerks Facebook. Den Meisten von euch ist die Entstehungsgeschichte von Facebook bereits bekannt, wem nicht, der schaut sich dieses kurze Video von Mashable (übrigens einer der besten Blogs rund ums Thema Social Media, den ich kenne:) ) an.

 

Laut Allfacebook  verfügt Facebook über 1.060.627.980 Fans weltweit (Stand: 15.06.2013). Damit ist Facebook eindeutig DER Social Media Riese und DAS wichtigste Kommunikations-Instrument schlechthin.  Auf einer Grafik, die ich bei futurebiz.com (2014) gefunden habe, wird glaube ich noch etwas deutlicher, wovon die Rede ist:

Print

„Was in einer Minute bei Facebook passiert“ – abgerufen von: http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-statistiken-passiert-alles-auf-facebook-einer-minute/

 

Zahlen wie 50.000 Links pro Minute, 50.000 Shares, 3 Mio. Likes in 60 Sekunden und 150.000 Facebook Nachrichten sprechen für sich und machen klar, dass Unternehmen sich die Vorteile, die Facebook mit sich bringt zu Nutze machen wollen.

Vorteile

– Man kann sich schnell über Neuigkeiten informieren

– Layout und Design sind sehr übersichtlich

– Im Mittelpunkt steht der Newsfeed, der Kommunikation, Vernetzung und Spiel miteinander verbindet

– über Soziale Erweiterungen kann man beispielsweise Webseiten anfügen

 

Insgesamt sehen dass knapp 27, 38 Millionen deutsche Facebook Nutzer (Statista, 2014) wohl genauso. Das sind 27,38 potenzielle Kunden, die es zu treffen gilt.

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„Anzahl der aktiven Nutzer von Facebook in Deutschland von Januar 2010 bis Januar 2014“ (in Millionen), abgerufen von http://de.statista.com/statistik/daten/studie/70189/umfrage/nutzer-von-facebook-in-deutschland-seit-2009/

 

So wundert es also nicht, dass auch DaWanda seit seiner Entstehung im Jahre 2007 mit einer eigenen Facebook-Fanpage bei Facebook vertreten ist. Mittlerweile hat DaWanda Deutschland über 300.000 Fans.

Die Entwicklung der DaWanda Fans, wird in dieser Grafik von Socialbakers deutlich:

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Wachstum der Facebook Fans (Quelle: Socialbakers.com, Stand: 12.08.2014)

 

Kriterien

Art des Kanals

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DaWanda Deutschland Facebook Fanpage (Quelle: DaWanda Facebook, Stand: 12.08.2014)

Was den DaWanda Facebook Kanal betrifft, gibt es einige Besonderheiten. Es gibt eine eigene Facebook Fanpage, für jedes Land in dem DaWanda vertreten ist, also DaWanda Niederlande, DaWanda Polen usw. Ich habe mich jetzt natürlich auf die Facebook Fanpage auf DaWanda Deutschland bezogen und werde dieses anhand meiner aufgestellten Kriterien und ebenso anhand des Internet-Tools FanpageKarma.com auswerten.  Dank Isabelle´s Post, in welchem sie die Facebook Fanpage der Polizei Hannover analysiert, bin ich auf das tolle Tool aufmerksam geworden und möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken. Danke Isabelle!

 

Nutzeransprache

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DaWanda Deutschland Facebook Fanpage (Quelle: DaWanda Website, Stand: 12.08.2014)

Der Grundton auf der Facebook Fanpage ist immer positiv. Produkte werden zusammen mit Aufforderungen, Fragen oder witzigen Sprüchen kombiniert.  Auch Do-it-yourself Anleitungen gibt es immer mit einer Ermunterung im netten Tenor. Die Message lautet: „Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst“ und wird mal im romantischen, mal im verspielten Ton übermittelt (siehe Grafik: Beispiel für DaWanda Tonalität)

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Beispiel für DaWanda Tonalität (Quelle: Fanpage Karma, Stand: 12.08.2014)

 

Aktualität

Die Facebook-Fanpage orientiert sich immer an den Inhalten der Unternehmens-Website und ist somit immer aktuell auf dem Stand. Aktuelle Aktionen werden dabei genauso angepriesen wie der neue Trendreport oder Veranstaltungen wie die Lange Nacht des Selbermachens. Gepostet wird ca. 5 mal täglich, wobei nicht jeder Fan jeden Post zu sehen bekommt. Dies bestätigt auch Fanpage Karma. com, wonach im Zeitraum vom 2.8-31.8.2014 durchschnittlich 5,1 Posts online gegangen sind.

Mehrwert für den Nutzer

DaWanda generiert für die Nutzer schon einen hohen Mehrwert, indem auf Gewinnspiele, DIY-Tutorials oder neue, einzigartige Produkte hingewiesen wird. Auffallend ist allerdings, dass kaum neuer Content für die Facebook-Fanpage generiert wird. Vielmehr wird viel mit Links gearbeitet, die entweder auf andere Blog-Contentseiten führen oder Produkte die auf der Unternehmens-Website zu finden sind. Die Regelmäßigkeit mit der gepostet wird, lässt außerdem vermuten, dass die Posts automatisch online gestellt werden. Ebenfalls auffällig ist, dass nie Videos gepostet werden, was daran liegt, dass so viel mit Links gearbeitet wird und die Videos dann auf den entsprechenden Contentseiten zu finden sind.

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„Verteilung der Post Typen der DaWanda Deutschland Facebook Fanpage“ (Quelle: Fanpage Karma, Stand: 12.08.2014)

Die Grafik zeigt, das es der DaWanda Deutschland Facebook Page an Abwechslung fehlt. Ein Bild zur Feier des 300.000 Abonnenten,  bleibet eher die Ausnahme.

Die persönlichsten Inhalte sind jene, die nach einem DaWanda Snuggery-Workshop online gestellt werden. Dies passiert aber nur in unregelmäßigen Abständen.

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„Fotos nach einem DaWanda Snuggery-Workshop auf der DaWanda Deutschland Facebook Fanpage“ (Quelle: DaWanda Facebook Fanpage, Stand: 12.08.2014)

Interaktion

Der Kunde kann des öfteren an Gewinnspielen und Mitmach-Aktionen teilnehmen. Eine andere Form der Interaktion ist das Liken und Sharen von Beiträgen oder die Kommentarfunktion.

Andere Interaktionen wie Spiele oder ähnliches gibt es kaum auf der DaWanda-Fanpage. Auch an Verlinkungen auf die DaWanda eigene Twitter-Fanpage, Instagram-Fanpage oder auf den Youtube-Channel, fehlen vollkommen.

Der erfolgreichste Post im August hatte 3766 Likes, 80 Shares und 253 Comments. Solche hohen Interaktionsraten erzielte DaWanad nur mithilfe eines Gewinnspiels.

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Gewinnspiel zur Neuerscheinung des DaWanda Trendreports, DaWanda Deutschland Facebook Fanpage“ (Quelle: DaWanda Facebook Fanpage, Stand: 12.08.2014)

 

Die durchschnittliche Antwortzeit beträgt bei DaWanda weniger als eine Stunde. Das Feedback erfolgt hier also wesentlich schneller, als beispielsweise über die Website oder aber über den Blog (kaum Interaktion vorhanden). Der Ton ist dabei immer respektvoll und professionell (siehe Grafik). 

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Interaktion zwischen DaWanda und Facebook Nutzern, DaWanda Deutschland Facebook Fanpage“ (Quelle: DaWanda Facebook Fanpage, Stand: 12.08.2014)

 

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Crossmediale Verweise auf der DaWanda Deutschland Facebook Fanpage“ (Quelle: DaWanda Facebook Fanpage, Stand: 12.08.2014)

Intermedialität

DaWanda arbeitet viel mit Bildern bzw. Links, die auf Seiten mit Bildern führen. Im Bereich crossmediale Verweise sieht es allerdings wieder sehr dürftig aus. Es gibt lediglich Verweise zu Pinterest, der DaWanda Unternehmens-Website und dem Blog (siehe linke Grafik). Es fehlen Links zu Instagram, Twitter, Google+, Xing, RSS Feed, Twitter, Pinterest, dem eigenen Youtube Kanal und den internationalen Plattformen.  Auch in der Infobox sind derartige Verlinkungen nicht auffindbar.

 

Stringenz

Der Wiedererkennungswert ist auf der DaWanda-Deutschland Facebookpage nicht so hoch, wie bspw. auf dem Blog oder der Website. Die visuelle Umsetzung ist eher spärlich, wobei wenn mal ein Bild gepostet wird, wie bei den 300.000 Abonnenten, es mit dem aktuellen Corporate Design versehen wird. Man hat das Gefühl, die Fanpage wird nicht maximal ausgenutzt. Das Engagement der Nutzer ist auch eher verhalten, es wird viel beobachtet, aber wenig kommentiert und geshared.

Erfolg

Ich denke mit rund 300.000 Fans kann man schon von einer erfolgreichen Fanpage sprechen, allerdings gibt es noch vieles das ausgebaut werden kann.

 

Fazit

DaWanda verfügt über eine große Anzahl von Fans, allerdings bedeutet das nicht dass es zu viel Interaktion zwischen diesen und DaWanda auf deren Fanpage kommt. Es gibt nur ein mangelndes Angebot an Interaktion, die meisten Posts sind getimt und haben keinen neuen Content, sondern verlinken auf vorhandenen Blog-Content. Die Like und Share Raten sind nicht besonders hoch, außer es ist ein Gewinnspiel gepostet worden. Eine Handlungsempfehlung wäre, mehr personalisierten Content (z.B. Mitarbeiter-Stories) online zu stellen, die Posts abwechslungsreicher zu gestalten (Videos, Spiele, mehr Aufrufe, mit denen man User-generated-Content bekommen kann, User nach ihrer Meinung zu fragen) und eine bessere crossmediale Verlinkung auf andere Kanäle zu gewährleisten.

In Hinblick auf die 10 Handlungsempfehlungen der Website t3n (2014), sehe ich vor allem bei den Punkten 1, 3, 4, 6, 7, und 9, noch Verbesserungspotenzial bei der DaWanda Deutschland Fanpage.

In Hinblick auf den perfekten Facebook-Post (t3n, 2014), sehe ich in den rot markierten Feldern (siehe Grafik „Perfekter Facebook-Post“) noch Verbesserungspotenzial.

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„How to create Perfect Posts on Social Plattforms – Facebook“ (Quelle: t3n.de , Stand: 12.08.2014)

 

INFO

Lesenswertes habe ich für euch auf dem Blog wildcard-blog.de gefunden. Der hier veröffentlichte Post „Von Social Media zu Corporate Media — Die Vorteile des Zusammenspiels zwischen Corporate-Blog und Facebook“ thematisiert das  von mir in meinem vergangenen Post angesprochene Problem, der leerbleibenden Kommentarfelder im Corporate-Blog eines Unternehmens. Lest unbedingt mal rein!

Sehenswertes I: Wer immer noch nicht genug hat von Facebook, dem lege ich den Film „The Social Network“ ans Herzen. Hier wird nochmal ausführlich die Facebook Entstehungsgeschichte thematisiert (außerdem spielt Justin Timberlake mit😉 ).

Sehenswertes II: Die Grafik „Kampf der Internetgiganten“ und „zeigt in Echtzeit die Einnahmen der großen Internetunternehmen“ (Stern, 2014) und veranschaulicht uns, wie viel Umsatz Facebook macht und wie viel davon als Gewinn übrig bleibt. Sehr interessant!

 

Nachtrag (28.8.2014)

Da DaWanda vor kurzem begonnen hat, seine Strategie in Richtung Content-Strategie zu verändern (Indiz hierfür ist auch die Ausgliederung des Do-it-yourself Blogs auf die DaWanda-Website), wurde nun mit einer Zielgruppen-Fragmentierung in einzelne DIY-Themenkomplexe begonnen. Dies bedeutet, dass insgesamt sieben neue Fanpages gelauncht wurden bzw. werden, z.B. DaWanda Nähen , DaWanda Baby & Kind, DaWanda Stricken & Häkeln, etc. Auf diese Art und Weise kann DaWanda noch gezielter auf die Kundenwünsche eingehen und mehr nutzerorientierten Content z.B. auf dem DaWanda-Blog bewerben. Somit erhöht sich auch der Mehrwert für den Nutzer und er kann gezielter die Seite liken, die am ehesten seinen Interessen entspricht. Ich vermute außerdem, dass die DaWanda-Deuschland Seite nicht mehr ausgereicht hat, um alle verschiedenen Aktionen (Produkte promoten, Newsletter promoten, Onsite Marketing, Events ankündigen, Interviews und neue Videos anteasern usw.) zu promoten.

 

Quellen

Allfacebook.de.  Aufgerufen am 12.08.2014 von: http://allfacebook.de/nutzerzahlen/

DaWanda Deutschland Facebook. Aufgerufen am 12.8.2014 von https://www.facebook.com/dawanda.de?fref=ts

fanpagekarma.com (2014). Aufgerufen am 12.8.2014 von: http://www.fanpagekarma.com/facebook/dawanda.de

Futurebiz.com. Aufgerufen am 12.8.2014 von http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-statistiken-passiert-alles-auf-facebook-einer-minute/

Stern (2014). Das passiert in einer Minute im Internet. Aufgerufen am 12.8.2014 von http://www.stern.de/digital/online/animierte-grafik-das-passiert-in-einer-minute-im-internet-2116445.html

Socialbakers.com (2014). Aufgerufen am 12.8.2014 von: http://www.socialbakers.com/facebook-pages/7164316447-dawanda-deutschland

Statista.com (2014). Aufgerufen am 12.8.2014 von: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/70189/umfrage/nutzer-von-facebook-in-deutschland-seit-2009/

t3n.de Aufgerufen am 12.8.2014 von: http://t3n.de/news/facebook-fanpage-10-tipps-erfolgreiche-postings-302642/

t3n.de Aufgerufen am 12.8.2014 von: http://t3n.de/news/perfekter-beitrag-social-media-490241/

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Blog#lovesDaWanda

Hey Crowd,

also ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich finde die Analyse der einzelnen Tools echt spannend. Ich bin aber auch der Meinung, dass wir uns nach der trockenen Theorie ein bisschen Spaß verdient haben! Nachdem ich gerade erst die Unternehmens-Website analysiert habe, gehts heute gehts weiter mit dem Unternehmensblog.

 

Ansgar Zerfass meinte hierzu:

„Corporate Blogs […] sind persönliche oder thematische Nachrichtendienste, die von Unternehmen oder mit deren Unterstützung von Mitarbeitern […] als Website im Internet publiziert, in regelmäßigen Abständen ähnlich wie ein Tagebuch um neue Einträge ergänzt und in vielfältiger Weise mit anderen Blogs und Websites verlinkt sind. Die Einträge sind umgekehrt chronologisch angeordnet und können jederzeit von den Nutzern kommentiert […] werden.“ (aus BITKOM, 2012, S. 36)

 

Ziele

Im Gegensatz zur Unternehmens-Website – deren Hauptziel es ist, als direkter Absatzkanal einen möglichst hohen Verkauf der Produkte zu erzielen – liegt der Fokus beim Blog auf der Imagepflege und dem Beziehungsaufbau zur Zielgruppe. Besonders bei DaWanda, sollen Werte wie „Persönlichkeit“ und  „Einzigartigkeit“ über den Blog transportiert werden. Die Nähe zu den Mitarbeiter ist dabei genauso wichtig, wie das Bewusstsein, etwas ganz besonderes gefunden oder im besten Fall selbst hergestellt zu haben. Die Liebe zum Detail wird dabei immer wieder hervorgehoben. Die Nähe zur Marke wird z.B. dadurch deutlich, dass die DaWanda Mitarbeiter selbst bloggen (siehe Grafik). Viele Jahre lang war z.B. Anna Neumann also Social Media Managerin und DIY-Expertin, DAS Gesicht der Marke DaWanda und sorgte so für eine hohe Identifikation mit der Marke.

Bildschirmfoto 2014-08-30 um 02.16.06

Übersicht der blochenden Mitarbeiter (Quelle: DaWanda Blog, Stand: 05.08.2014)

Ein weiteres Ziel ist die Generierung von traffic (engl. für Verkehr). Der traffic, also Besucherstrom auf einer Website, bezeichnet den Aufruf einer Website (visits) und seiner Unterseiten (page impressions). Dieser traffic ist einer der größten Indikatoren zur Bewertung einer Rankingposition bei Suchmaschinenanbietern wie Google!, yahoo usw. Aus diesem Grund werden auch alle Blogposts Suchmaschinenoptimiert und mit entsprechenden Keywords versehen.

Weiter Ziele neben der Erhöhung der Sichtbarkeit sind die Generierung von Neukunden und die Platzierung der eigenen Marke als Experte in einem bestimmten Feld.

 

Kriterien

Art und Aufbau des Kanals

Die BITKOM bezeichnete bereits 2012 den Corporate-Blog als einen „Türöffner in eine neue Welt der Kommunikation“ (S. 36). Der Ruf nach Authentizität einer Marke ist heutzutage seitens der Zielgruppe sehr hoch. Niemand möchte mehr aufpolierte Informationen. Gefragt sind Glaubwürdigkeit und Transparenz einer Marke. Der Kunde möchte wissen, was hinter den Kulissen passiert, wie es im Arbeitsalltag aussieht oder was die  DaWanda Shop-Besitzer zu ihrer Idee getrieben hat.

Ein Blog, als Baustein einer durchdachten Marketing Strategie, eignet sich perfekt, um als zeitgemäße Corporate-Publishing Plattform, all diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Er gibt der Marke ein Gesicht und sorgt nebenbei noch für einen „sanften Einstieg in die Welt des Social-Web (BITKOM, 2012, S. 36).

DaWanda Blog   Alles über DaWanda  unsere Hersteller  DIY Anleitungen  Wettbewerbe  Events und vieles mehr

DaWanda Blog Startseite (Quelle: DaWanda Blog, Stand: 05.08.2014)

 

Auf der DaWanda-Blog landingpage findet sich zuerst der altbekannte Header, der aus 4 wechselnden Bannern besteht. Darunter gibt es insgesamt acht verschiedene Themenbereiche, welche ich weiter unten näher erläutere. In der rechten Seitenleiste findet der Kunde Social Media Icons zum Teilen der Inhalte und Links zu Aktuellen Events  (Lange Nacht des Selbermachens), direkte Produktverlinkungen und eine Tag-Wolke. Einzelheiten zum Footer gebe ich unter dem Punkt Intermedialität.

Eine einzelne Blogseite, könnt ihr hier sehen. Leider war sie als Screenshot zu groß, um sie einzufügen.

 

Nutzeransprache des Kommunikationsinstruments

Auch hier ist die Kommunikationsstruktur ähnlich wie auf der Website freundlich und informativ. DaWanda adressiert seine Kunden in der „Du“ oder „Ihr“ Form, sodass sofort eine Form von Nähe entsteht. Diese Nähe wird noch dadurch unterstrichen, dass die Anreden wie „Du“ und „Ihr“ immer groß geschrieben werden. Bei den DIY-Anleitungen ist die Tonalität z.B. immer aufbauend („Du kannst das!“, „Es ist gar nicht so schwer, wir zeigen Dir wie es geht.“, „Hast Du Das schon einmal ausprobiert?“). Der Nutzer wird in einer offenen und ermutigenden Art und Weise angesprochen und so zum Mitmachen angeregt.

Die Anspruchsgruppen des Bloggs unterscheiden sich von der der Unternehems-Website. Auf den Blog sind interessante Themen für Verkäufer (Community Relations), Journalisten (Media Relations) oder Kunden (Consumer Relations) zu finden. Hier kommt es zu Überschneidungen.

 

Mehrwert für den Nutzer

In Hinblick auf die im vorherigen Post angesprochene Zielgruppe, bietet der Blog als Kommunikationsinstrument wohl den größten Mehrwert und erfreut sich unter DaWanda-Fans großer Beliebtheit. Frei nach dem Motto „Content ist King“ findet die DaWanda Zielgruppe hier spannende Inhalte zu den verschiedensten Rubriken:

Do-it-yourself: Hier werden regelmäßig DIY-tutorials hochgeladen, mit denen der Kunde selbst kreativ werden kann. Dabei wird auch auf saisonale Events (z.B. Schultüte nähen zum Schulanfang) Rücksicht genommen. Es erfolgt eine weitere Unterteilung in „Nähen“, „Mode“, „Stricken & Häkeln“ usw.

Interview: Hier erfährt der Nutzer mehr über bestehende DaWanda-Shops, ihre Besitzer, wie diese zur Idee kamen usw. DaWanda Kreative geben also einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen.

Trends&Styles: In dieser Unterrubrik erfährt der Nutzer Neuigkeiten zu Trends&Styles aus der DIY-Szene. Er findet Infos über Mode, Geschenkideen, Gewinnspiele usw.

Themenwelt: Die Themenwelten kann man als Verlängerung der Themenwelten auf der Website sehen. Es werden wieder Themen wie Einrichtung, Hochzeit, Baby & Kind und Mode aufgegriffen.

Videos: Hier werden Videos zu den Herstellern, DIY-Tutorials oder besondern Events (Snuggery Wiedereröffnung, der erste eigene DaWanda Designmarkt) zur Verfügung gestellt.

Neuigkeiten: Dem Nutzer werden Gewinnspiele, Rabattaktionen, Wettbewerbe, neue Kooperationen, Bücher etc. vorgestellt.

Events: Der Nutzer erhält hier Informationen über Designmärkte in ganz Deutschland, auf denen auch DaWanda oft mit einem Do-it-yourself Stand vor Ort ist. Darüber hinaus gibt es Infos zu Blogger Events, der langen Nacht des Selbermachen, Do-it-together-Events der Community, Snuggery Events usw.

Für Verkäufer: DaWanda-Shopbetreiber werden hier mit Informationen Rund ums Thema  „Shop-Professionalisierung“ versorgt. Diese reichen von „HTML-Grundlagen“, „Social Media Sprechstunde“, „Einbindung von Videos“ bis hin zu „Wie Du als DaWanda-Verkäufer das Weihnachtsgeschäft überstehst…

 

Aktualität

Do-it-yourself: täglich bis zu 8 neue Posts.

Interview: Jede Woche gibt es ein neues Interview, einmal im Monat mit Video.

Trends&Styles: In unregelmäßigen Abständen.

Themenwelt: In unregelmäßigen Abständen.

Videos: Es entstehen ca. fünf Videos im Monat, von denen in der Regel vier Tutorials sind und eins ein Herstellervideo. In Ausnahmefällen oder zu besonderen Anlässen (Wiedereröffnung der Snuggery oder der erste eigene DaWanda Designmarkt) gibt es Extra-Videos.

Neuigkeiten: Die Abstände sind hier sehr unregelmäßig und von zwei Posts im Monat Mai, bis neun Posts im Monat Juni und orientieren sich an den verschieden Marketing-Aktionen wie Gewinnspielen etc.

Events: Mindestens 1x im Monat über die Kooperationsmärkte, Extra Posts zu eigenen Designmärkten, der langen Nacht des Selbermachens und Bloger-Events bzw. Do-it-together-Events der Community.

Für Verkäufer: Bis auf wenige Ausnahmen mindestens einmal  im Monat bis hin zu dreimal im Monat.

 

Interaktion mit dem Nutzer

Der Blog versteht sich primär als Informationsplattform. Er soll dem Nutzer einen Mehrwert bieten, indem er sich als Quelle der Inspiration versteht, durch die der Nutzer zu neuen Projekten angeregt wird. Die einzige Form der direkten Kommunikation findet statt, indem der Nutzer unter den einzelnen Blogeinträgen einen Kommentar (siehe Grafik) hinterlassen kann. Nach eingehender Untersuchung wird allerdings klar, dass die Leser diese Funktion so gut wie nie in Anspruch nehmen.

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DaWanda Blog Kommentarfeld (Quelle: DaWanda Blog, Stand: 08.08.2014)

Intermedialität

Die Verweise auf die anderen Online-Instrumente findet der Leser oben rechts auf der Blog-Landingpage. Im Gegensatz zur Website wird hier auch auf Instagram und den RSS Feed verwiesen. Es gibt ebenso die Möglichkeit, die DaWanda-Deutschland Website mit einem Facebook Daumen zu liken. Selbige Optionen hat der Leser auch auf jeder einzelnen Blog-Unterseite.

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DaWanda Blog Social Media – Links (Quelle: DaWanda Blog, Stand: 05.08.2014)

 

Im Footer der Blog-Landingpage wird auf die internationalen Blog-Plattformen sowie auf die DaWanda-Website (DaWanda.com) verwiesen. Um wiederum auf die Blog-Landingpage zu gelangen, gibt es einen Link im Footer der Unternehmens-Website.

Die einzelne Blogseite ermöglicht es weiterhin,  die einzelnen in den Text eingebundenen Fotos zu pinnen und so bei Pinterest hinzuzufügen. Am unteren Teil jedes Blogeintrages, kann der Leser, die Seite liken, twittern, pinnen oder per google+ teilen (siehe Grafik). Direkt darunter kann der Newsletter abonniert werden.

 

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DaWanda Blog „Social Bookmarking Option“ und „Newsletter Abonnement“ auf einzelner Blogseite (Quelle: DaWanda Blog, Stand: 05.08.2014)

Indem unter dem Beitrag auf „Ähnliche Beiträge“ verwiesen wird, kann der Leser sich anschließen noch über ähnliche Themen informieren.

Stringenz

Auch der Blog orientiert sich an DaWanda´s Corporate Design. Website und Blog bieten beide eine klare Linie und die Werte wie „die Liebe zum Detail“ sind auch klar in der Aufbereitung des Blogs erkennbar (z.B. Detailfotos von hergestellten DIY-Projekten oder die Nennung des Autors und seiner Geschichte).

 

Erfolg

Leider konnte ich keine Zahlen über die Nutzung des Blogs in Erfahrung bringen, habe aber auf persönliche Anfrage bei DaWanda die Antwort erhalten, dass der Blog definitiv nach der Website und neben Facebook, eines der beliebtesten Kommuniktions-Instrumente ist.

Kennt einer von euch vielleicht Tools, mit denen sich dies Nutzerzahlen eines Blogges in Erfahrung bringen lassen?

 

Fazit

Ich persönlich finde den Blog von DaWanda toll, wenn man ihn als Quelle für eigene DIY-Projekte betrachtet, habe aber einige Kritikpunkte gefunden, was die Art der Kommunikation betrifft. Es gibt nicht viel Interaktion in Form von Kommentaren auf dem Blog und auch sonst dient er mehr als Informationsplattform. Schön fände ich auch mehr interaktive Elemente, bei denen sich der Nutzer „austoben“ kann z.B. gab es neulich einen Aufruf, dass man Postkarten gestalten kann, wie schön wäre es, man hätte einen digitalen Foto-Editor, mit dem man direkt auf der Website eine Postkarte anfertigen könnte.

Inhaltlich sind einige Rubriken wie „Themenwelten“ und „Trends & Style“ schwer voneinander abzugrenzen. Da diese eh eher selten mit neuem Content bestückt werden, wäre eine inhaltliche Zusammenfassung hier sinnvoll.

Ich muss mir selbst an dieser Stelle leider eingestehen, dass ich den Blog fast ein bisschen unterschätzt habe. Ich glaube, man könnte eine extra Bachelorarbeit bzw. einen extra „digitale Kommunikation-Blog“ daraus machen, so umfangreich ist dieses Thema (vor allem in Hinblick auf die vielen unterschiedlichen Anspruchsgruppen😉 )

 

Nachtrag (28.8.2014)

Wie ich bereits unter dem Punkt Ziele erwähnt habe, ist die Erzeugung von traffic eines der größten Herausforderungen für den Seitenbetreiber, um bei Suchmaschinenanbierten ein hohes Ranking zu erzielen. Nachdem DaWanda jahrelang den DaWanda Blog neben der normalen Unternehmens-Website laufen ließ, wurde nun ein wichtiger Teilbereich – der Do-it-yourself Bereich des Blogs – auf eine extra Plattform gestellt, welche als Unterseite der Unternehmens-Website nun im Menüpunkt Anleitungen zu finden ist. Diese Umstellung ist erst sehr neu, wird durch die Social Media-Kanäle promotet und ist auch noch nicht komplett abgeschlossen, da alte Blogposts noch mit Relinks (Weiterleitungen) auf das neue Portal versehen werden müssen. DaWanda stellt damit sicher, dass der traffic, welche durch die DIY-Tutorials erzielt wird, zu einem noch besseren Ranking der Unternehmens-Website bei Suchmaschinenanbietern führt.

 

Ich sage auf bald,

Suse

 

Quellen

BITKOM (2012): Leitfaden Social Media – Zweite erweiterte Auflage, abgerufen am 8.8.2014 von: http://www.bitkom.org/files/documents/LeitfadenSocialMedia2012%281%29.pdf am

DaWanda Blog:  Aufgerufen am 08.08.2014 von: http://blog.dawanda.com

Onlinemarketing-Praxis (2014): abgerufen am 28.08.2014 von:  http://www.onlinemarketing-praxis.de/unternehmenswebsite/die-unternehmenswebsite-als-zentrale-anlaufstelle

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Unternehmens-Website #lovesDaWanda

Hallo ihr Lieben,

los gehts mit meiner ersten Analyse. Ich werde mir DaWanda´s Website mal genauer anschauen. Die Unternehmens-Website kann als DIE erste Anlaufstellen des Kunden gesehen werden und stellt damit das Aushängeschild des Unternehmens dar. Wer keine eigene Website hat, existiert in der Online-Welt quasi gar nicht (onlinemarketing-praxis.de, 2014).

 

Kriterien

Art und Aufbau des Kanals

Die Website ist den klassischen Marketing-Instrumenten zuzuordnen. Die Kommunikation erfolgt asynchron –  also zeitversetzt – , wobei das Unternehmen als Seitenbetreiber, a) die Art der Inhalte und b) den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung vorgibt. Für den Kunden bedeutet das, das er auf der Unternehmens-Website Informationen über das Unternehmen selbst, seine Produkte und Dienstleistungen,  Kontaktformulare, Online-Shops, findet. Auf der anderen Seite bietet es den Unternehmen die beste Möglichkeit, sich dem Kunden zu präsentieren „und sie bestenfalls direkt zum Kontakt oder Kauf zu animieren“ (onlinemarketing-praxis.de, 2014).

Charakterisiert ist die Website durch ihre Pull-Kommunikation, d.h. der Kunde bringt bereits ein aktives Interesse mit, wenn er die Website besucht. Genau diese Eigenschaft stellt die Unternehmens-Webiste als zentrale Kommunikationsmaßnahme in den Mittelpunkt weiterer Marketing-Aktivitäten (onlinemarketing-praxis.de, 2014). DaWanda als E-Commerce Unternehmen nutzt die Website hauptsächlich als Distributionskanal, da dies für den Nutzer die einzigen Möglichkeit ist, Produkte mittels DaWanda, zu beziehen.

 

DaWanda Startseite (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

 

Ganz oben auf der Seite findet der Nutzer die Suchfunktion, die Special-Pages (z.B. Beliebte Produkte, Themenwelten etc. ) und die Kategorien. Insgesamt gibt es 11 Kategorien (siehe Grafik Menüleiste), die von „Mode“ bis „Vintage“ reichen.

Themenwelten und Suchfunktion

DaWanda Menüleiste (Quelle: DaWanda Website, Stand: 28.08.2014)

 

Schwebt (engl. hovering) man mit der Maus über eine der Kategorien, so öffnen sich die jeweiligen Unterkategorien (siehe Grafik Unterkategorien), was ich persönlich als sehr angenehm empfinde.

aufgeklappte Kategorie

DaWanda Startseite Unterkategorien (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

 

Öffnet man nun die Special-Pages, z.B. die Themenwelten, gelangt man auf verschiedene Unterseiten (z.B. Hochzeit, Events, Trendreport etc. ). Ich habe versucht, dies in einer Animation am Beispiel „Trendreport“ nachzustellen. Zuerst geht ihr also auf „Themenwelten“, dann auf „Trendreport“ (Grafik) und anschließend öffnen sich die verschiedenen Unterseiten. Das klar strukturierte Design zieht sich hier als einheitliche Linie durch die Seiten, sodass die einzelnen Produkte optimal zur Geltung kommen. (Falls die Animation nicht funktioniert, könnt ihr dass gif einfach mit einem Rechtsklick in einem neuen Tab öffnen – dann klappt es auf jeden Fall!)

Themenwelten_Trendreport

DaWanda Special Page „Trendreport“ (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

 

Ein weiteres Highlight auf der Seite ist der Header. Dieser „Eye-Catcher“ besteht aus 4 animierten Bannern (siehe Grafik Header). Der Kunde findet hier aktuelle Themen, Trends, oder Gewinnspiele, welche abgestimmt sind auf Jahreszeiten, Events oder lang angelegte Aktionen.

Header Wechsel

DaWanda Website Header (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

 

Im Jahre 2012 hat DaWanda ihre Website neu gelauncht, um so dem Kunde ein bessere Internetpräsenz zu bieten. Der Stil wurde insgesamt cleaner, aufgeräumter (weniger Inhalte) und erwachsener, sodass die Produkte und Hersteller nun ganz im Mittelpunkt der Website stehen. Das neue Layout entfernt sich damit vom bunten und verspielten „Kindergartenimage“ der vorherigen Website. Gleichzeitig wurde ein Corporate Identity und Design Sheet (CI/CD) entwickelt, welches alle wesentlichen Gestaltungsmerkmale enthält, z.B. verwendetet Farben, Aufbau des Logos und Banner, Typografie etc. Zum Vergleich könnt ihr hier die alte Website sehen.

Als Merkmal der Seite fällt auf, dass es kaum Text, aber dafür sehr viele visuelle Bausteine gibt, da die Produkte in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gesetzt werden sollen.

 

Nutzeransprache des Kommunikationsinstruments

Die Kommunikationsstruktur auf der Website ist freundlich und informativ. DaWanda adressiert seine Kunden oft in der „Du“-Form (siehe Grafik). Der Ton ist warm und herzlich, offen, kreativ und frisch und versucht eine „du-kannst-es-schaffen-Mentalität“ (hands-on-mentality) zu vermitteln und den Kunden zu ermutigen, dass er jedes Projekt schaffen kann.

Beispiel für Tonalität 2014-08-29 um 03.05.35

DaWanda Tonalität „Eröffne noch heute DEINEN Shop (…)“(Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

Aktualität

Die Inhalte und die vorgeschlagenen Produkte wechseln fast täglich, sodass die Website eine sehr hohe Aktualität aufweist. Dies ist für den Nutzer nicht durch ein Datum, aber durch die aktuellen Bezüge der Inhalte zu erkennen (z.B. Faschingskostüme nähen, wenn Fasching ist).

Mehrwert für den Nutzer

Der Mehrwert für den Nutzer, der gezielt auf der Suche nach Produkten ist, ist definitiv gegeben. Unter dem Header, gibt es weitere Produkt-Promotion wie z.B. „Beliebte Produkte“, „DaWanda empfiehlt“ (siehe Grafik), „Shops entdecken“, „Logenplätze“ und weiter unten angepriesene „Aktionen“ (z.B. Lange Nacht des Selbermachens oder Postkarten Wettbewerb) sowie den „Pressebereich“.

DaWanda_empfiehlt

DaWanda Website „DaWanda empfiehlt“ (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

DaWandas Zielgruppe sind vorwiegend Frauen im Alter von 18-50 Jahren, sehr gebildet, mit einem mittleren Einkommen. Viele von ihnen sind Mütter. Sie legen speziellen Wert auf Individualität, Einzigartiges und fällen bewusste Kaufentscheidungen und sind oft gerne selbst kreativ. Die Inhalte orientieren sich damit (wie z.B. mit den wechselnden Themen im Header oder den oft angepriesenen Kinder Artikeln) an den Bedürfnissen der Zielgruppe.

Interaktion mit dem Nutzer

Eine Interaktion mit dem Nutzer findet auf der Website in der Form gar nicht statt, da es sich wie bereits angesprochen, um eine asynchrone Kommunikation handelt und der Kunde die Website in erster Linie aufsucht, um sich über Produkte zu informieren bzw. zu kaufen.

 

Bildschirmfoto 2014-08-29 um 15.05.24

DaWanda Website Footer (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

 

Der Footer  (untere Bereich einer Website) wird zwar allzu oft übersehen, bietet dem Kunden allerdings einen großen Mehrwert. Damit die Website nicht zu „überladen“ wirkt, wurden viele Unterseiten in den Foloer gesetzt und mit der Haupt-Website verknüpft. Hier findet der Kunde auch Möglichkeiten zur Interaktion (siehe Grafik Footer) und zwar nicht nur mit DaWanda, sondern – was noch viel cooler ist – in Form einer Community, um sich mit Gleichgesinnten wie Käufern, Interessierten, Kreativen, Shop-Bsitzern, Ratlosen usw. auszutauschen. Weiterhin im Footer aufzufinden, ist das Newsletter Abonnement (siehe Grafik Footer ).

In puncto Interaktivtät, weißt die Website weder eingebundene Videos, noch interaktive Implementierungen („kreire deinen eigenen Song“ oder „gestalte deine eigene Tasche“) auf. Hier besteht durchaus noch Potenzial, den Kunden zum mitmachen anzuregen.

Intermedialität

Im Footer kann man DaWanda zwar auf den verschiedensten Kanälen folgen (Facebook, twitter, youtube, Pinterest und google+), allerdings fehlen andere Netzwerke wie Instagram komplett und es gibt keine Möglichkeit die Seite zu „sharen“ (deutsch: teilen). Es gibt nur einen „blauen Facebook“ Daumen, mit dem man sein Gefallen Ausdruck verleihen könnte. In der crossmedialen Verknüpfung sehe ich hier also noch potenzial und empfinde sie persönlich als unzureichend.

Wie sieht die crossmediale Verknüpfung der Inhalte aus? Gibt es eine Verknüpfung und wenn ja, ist sie sinnvoll? Wie wirkt sich dies auf die andersprachigen Websites aus? Sind alle Kanäle sinnvoll?

 

Bildschirmfoto 2014-08-29 um 03.26.05

DaWanda Website Footer – Intermedialität (Quelle: DaWanda Website, Stand: 01.08.2014)

Stringenz

Wie zuvor schon angesprochen fällt bei der Website sofort das Design ins Auge, das sich am Corporate Design DaWandas orientiert. Die Website bietet damit den Ausgangspunkt für weitere Online Marketing-Instrumente und es gilt zu untersuchen, inwieweit dieses Corporate Design in die anderen Kanäle übertragen wurde.

Erfolg

Laut offizieller Pressemitteilung hat DaWanda über 200.000 Page Impressions im Monat. Bevor wir das aber einfach so glauben…,  richtig, da schauen wir doch einfach schnell mal nach (URL Metriken)! Laut URL Metriken hat DaWanda über 3 Mio monatliche Besucher  und ca. 140.000 Page Impressions und rangiert damit auf Platz 110 in Deutschland.  Der größte Konkurrent etsy, kommt auf über 12 Mio monatliche Besucher, ist allerdings in Deutschland nur auf Rang 523 gelistet, da Etsy hauptsächlich auf dem nordamerikanischen Markt bekannt ist.

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URL Metriken – DaWanda Website

 

Auch nicht ganz uninteressant ist die Verteilung der Besucher, also aus welchen Ländern sie kommen. Hierzu habe ich auch eine Abbildung, allerdings hätte es den Rahmen gesprengt, wenn ich Euch alle Länder aufgelistet hätte. Da DaWanda in Deutschland gegründet wurde, kommen die meisten Besucher, tadddaaa, aus Deutschland! Seit 2012 ist DaWanda auch mit eigenen Websiten in England, Polen, Italien, Frankreich, Holland und Spanien aktiv. Allerdings lässt sich hier die Größe des Marktes nicht mit dem Deutschen vergleichen, da DaWanda dort noch in den „Kinderschuhen“ steckt.

Bildschirmfoto 2014-08-29 um 03.19.46

URL Metriken – DaWanda Website (in Hinblick auf Besucherzahlen)

 

Fazit

Insgesamt finde ich, dass DaWanda eine sehr ästhetische und anspruchsvolle Gestaltung ihrer Website gelungen ist. Im Fokus liegen klar die Produkte und deren Hersteller und der Nutzer wird nicht sofort von Informationen „erschlagen“. Nutzer, die nicht mit dem Aufbau der Seite vertraut sind, könnten allerdings Schwierigkeiten haben verschiedene Bereiche wie z.B. „Events“ ( im Footer) oder den „Trendreport“ (unter Themenwelten), zu finden. Ist der Nutzer auf der Suche nach einem Produkt, hilft ihm das Suchfenster, das oben rechts in der Website integriert ist. Leider muss man hier sagen, dass unkorrekte Suchbegriffe nicht erkannt werden. Im Bereich semantische Suche, besteht hier also noch Aufholbedarf. Anstatt dem Nutzer alternative Suchvorschläge anzubieten wird er mit einem „Ohje, Deine Suche nach Herr pfefer ergab leider keine Treffer“ abgespeist (Korrekter Suchbegriff lautete: Herr Pfeffer). Im Bereich Intermedialität könnte die Seite sich noch verbessern, da man die Seite selbst nicht teilen kann bzw. Verlinkungen zu anderen wichtigen Kanälen zählen.

 

So, das war meine erste Analyse. Mir persönlich hat es richtig Spaß gemacht und ich freue mich auf die zweite und folgende Analyse und zwar gehts zum Unternehmens-Blog. 

Schreibt mir doch bitte, ob ihr meine Analyse sinnvoll findet oder ob ich etwas wichtiges vergessen habe und darüber hinaus natürlich, ob es irgendwas gibt, was ihr noch wissen wollt.

 

Ich sage auf bald, Suse

 

Quellen

DaWanda Website. Aufgerufen am 28.08.2014 von: DaWanda.com

URL Metriken. Aufgerufen am 28.08.2014 von: http://urlm.de/www.dawanda.com

Onlinemarketing-Praxis (2014): abgerufen am 28.08.2014 von:  http://www.onlinemarketing-praxis.de/unternehmenswebsite/die-unternehmenswebsite-als-zentrale-anlaufstelle

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Die Analyse#Los geht´s!

Hey People,

so, nachdem ich jetzt alle theoretischen Grundlagen soweit erläutert habe, kann ich nun mit meiner Analyse loslegen. Aus diesem Grund möchte ich euch erstmal meine Analysechritte etwas näher bringen. Ich betrachte diese Untersuchung – aufgrund meinen medienkommunikationswissenschaftlichen Hintergrundes – als empirische Erhebung. Als solche, sollten die Ergebnisse zum Ende hin in irgendeiner Form vergleichbar sein, um aussagekräftige Handlungsempfehlungen ableiten zu können. Wie stelle ich das jetzt also an?

Ich habe mir Bewertungskriterien überlegt, mit denen ich die unterschiedlichen Online-Kanäle untersuchen werde. Die Kriterien werden dabei immer identisch bleiben, sodass schlussendlich eine Vergleichbarkeit der Kanäle gegeben ist.

 

Kriterien

Art des Kanals

Welcher Kanal wird gerade analysiert? Welche Darstellungsformen wurden gewählt (z.B. eher Fotos oder Text?), Wirkt die Seite überladen? Wie hoch wird der Nutzen für den Kunden eingeschätzt?

Nutzeransprache des Kommunikationsinstruments

Welche Sprache bzw. Tonalität wurde gewählt um den Kunden anzusprechen? Ist diese eher freundschaftlich oder informativ? Nett oder sachlich? Gibt es eine Guideline, die diese regelt? Wer sind die Autoren und wie ist das Layout?

Aktualität

Wie oft werden neue Inhalte bereitgestellt? Wie oft wird gepostet? Ab wann spricht man von zu viel oder zu wenig Information? Werden die Möglichkeiten des Kanals voll ausgeschöpft? Wo gibt es hier Verbesserungsmöglichkeiten?

Mehrwert für den Nutzer

Welche Themen werden behandelt und angesprochen? Ist eventuell eine Strategie erkennbar? Orientieren sich die Inhalte an den Bedürfnissen der Nutzer und stellen für diese einen Mehrwert dar? Welche Aktionen (Gewinnspiele/Specials etc. gibt es? Wo liegen die Schwächen?

Interaktion mit dem Nutzer

Ist es ein Kanal der synchronen oder asynchronen Kommunikation? Wie werden die Nutzer in die Kommunikation mit eingebunden? Welche Möglichkeiten des Feedbacks gibt es? Bietet der Kanal Möglichkeiten eines Dialoges/Austausches? Greift der Kanal auch Kundenwünsche auf? Wie hoch ist die Identifikation der Nutzer? Gibt es Inhalte, die eine hohe Virilität erzeugen?

Intermedialität

Wie sieht die crossmediale Verknüpfung der Inhalte aus? Gibt es eine Verknüpfung und wenn ja, ist sie sinnvoll? Wie wirkt sich dies auf die andersprachigen Websites aus? Sind alle Kanäle sinnvoll?

Stringenz

Erfolgt die Nutzeransprache im auf die gleiche Art und Weise? Gibt es ein einheitliches Erscheinungsbild? Wo liegen die größten Unterschiede zwischen den Kanälen? Was fällt auf?

Erfolg

Wie viele Nutzer, Abonnenten, Follower hat der Kanal? Wie viele Visits, Page Impressions und Zugriffe? Wie ist die Entwicklung? Wie sehen die durchschnittlichen Zugriffsraten aus?

 

Wie ihr seht, gibt es einiges zu tun! Also nichts wie ran an die Arbeit. Zuerst werde ich für euch die Unternehmenswebsite analysieren.

Cheers, Suse

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